Ob im privaten Haushalt oder in unzähligen Restaurants – die weiterhin große Nachfrage nach Küchenutensilien und anderen Geräten sorgte bei WMF für einen Gewinnsprung. Der Küchen- und Restaurantausrüster zeigte sich zudem optimistisch für das anstehende Weihnachtsgeschäft.
In den vergangenen Monaten des aktuellen Geschäftsjahres erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 670 Mio. Euro und liegt damit 12% über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis schraubte der schwäbische Konzern um satte 855% auf 42,8 Mio. Euro hoch, trotz der zum Teil hohen Einkaufspreise wie beispielsweise für Stahl. Grund für den anhaltenden Aufschwung sei die hohe Nachfrage der Verbraucher und Gastronomen nach Besteck und Kochgeschirr, ließ WMF verlauten.
Neben dem Umsatz und dem operativen Ergebnis konnte das Unternehmen auch die operative Rendite steigern. Lag der Wert im vergangenen Jahr noch bei 3,9%, so erreichte er diesmal 6,4%. Neben der Neueröffnung zahlreicher Läden sorgte auch die hohe Nachfrage bei Kaffeemaschinen für die positive Entwicklung, teilte der Konzern mit.
Einziges Sorgenkind ist dagegen weiterhin die Sparte Elektrokleingeräte. Wie der Vorstand mitteilte, gab es nicht die erhoffte Verbesserung der Geschäftslage. Somit wird auch für das vierte Quartal nicht mit einem Umsatzwachstum zu rechnen sein.
Das anstehende Weihnachtsgeschäft und die vergangenen neun Monate bekräftigten das Unternehmen in der aufgestellten Jahresprognose. Die Umsatzerlöse aus dem vergangenen Geschäftsjahr in Höhe von 902 Mio. Euro sollen um mindestens 5% gesteigert werden, so WMF. Ausserdem rechnet der Vorstand mit einer operativen Rendite auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von 6,5%.

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