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SAAB steckt in der Klemme

Veröffentlicht am 07.12.2011 von Redaktion Alphabriefe · Keine Kommentare

Dabei schöpfte der schwedische Automobilbauer zuletzt doch wieder Hoffnung. Geplant wurde ein Verkauf an die chinesischen Investoren Pang Da und Youngman. Nun jedoch scheint dieser Traum geplatzt zu sein. 

Wie bekannt wurde, lehnt General Motors diese Pläne ab. Fast 20 Jahre gehörte Saab zu GM. Diese haben jedoch nach wie vor noch das Recht, hier mitzureden. Die Modelle von SAAB gründen alle auf amerikanischer Technik und GM drohte bereits, bei einem Verkauf die wichtigen Lizenzen nicht zu verlängern.

Wie ein Sprecher von GM gestern mitteilte, habe man sich die Vorschläge zum Verkauf angeschaut und werde dieses Geschäft nicht unterstützen. Damit bleibt man bei seiner bereits zuvor verkündeten Meinung. GM befürchtet, dass durch einen Verkauf die eigene Technologie in die Hände der chinesischen Autoindustrie fällt, was man verständlicherweise verhindern will.

Damit jedoch steht SAAB weiterhin auf der Kippe. Das Unternehmen benötigt dringend finanzielle Mittel. Bereits seit April steht die Produktion still und auch die Novemberlöhne konnten nicht gezahlt werden. Damit drohen seitens der Gewerkschaften bis Ende dieser Woche Konkursanträge.

 

Ein Ende des Konfliktes ist hier nicht abzusehen. Möglich wäre nur eine Lösung, mit der auch GM leben kann. Wie die jedoch aussehen soll und wer der Retter in der Not sein könnte, bleibt offen.

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Tags: Märkte · Unternehmen

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